DANKE, Mrs. Sporty in Kirchheim - was für eine schöne Aktion!
Zum 4. Geburtstag des Sportstudios für Frauen nicht nur fit und fröhlich feiern, sondern eine prall gefüllte Spendentüte für den Frauennotruf erturnen - das hatte Stil.

DANKE, Nicole Gottmann.

D„heart“-Emoticon

Am 4. & 11. April zum ersten Mal:

"Starke Frauen haben viele Gesichter"
Ein Seminar zu Selbstwert, Selbstbehauptung und Selbstfürsorge

Frauen kennen die unterschiedlichsten Übergriffe – von Ignoranz über Anmache bis hin zu Vergewaltigung.

Diese Übergriffe in den jeweiligen Situationen frühzeitig zu erkennen, sich entsprechend davor zu schützen, ist Ziel dieses Seminares.

Unter Berücksichtigung weiblicher Lebenswirklichkeiten sollen die eigenen Stärken und Potentiale

bewusst wahrgenommen und erlebt werden.

Methoden:

Wahrnehmungsübungen, Atem und Stimme, Körpersprache,

einfach zu erlernende Techniken, Rollenspiele und Informationen zum Thema

Sexuelle Übergriffe in Köln, Hamburg und Stuttgart

Wir, der Frauennotruf gegen sexuelle Gewalt an Frauen und Mädchen e.V. in Heidelberg unterstützen und begleiten bereits seit 37 Jahren Frauen und Mädchen (ab 14 Jahren), die sexualisierte Gewalt erlebt haben. Wir begleiten sie bei Anzeigen und den Strafprozessen. Wir begleiten sie, wenn das Verfahren eingestellt wird und sie die neuerlich erlebte Ohnmacht verarbeiten müssen. Wir begleiten sie bei der Verarbeitung der seelischen Verletzungen, wenn sie durch die Tiefen des erlebten traumatischen Geschehens gehen, um ihren Weg in ein selbstbestimmtes Leben zu führen. D.h. wir wissen um die vielfältigen Folgen sexualisierter Gewalt – egal, wer sie wann und wo ausübt.

Wir freuen uns, dass Politik und Gesellschaft eine konsequente Haltung gegenüber diesen abscheulichen Straftaten in Köln, Hamburg und Stuttgart zeigen. Der Wille zur Veränderung ist da. Allerdings muss von der Politik und der Öffentlichkeit auch zur Kenntnis genommen werden, dass sexualisierte Übergriffe und Gewalt Alltagsrealität für viele Frauen in Deutschland darstellen:  Mehr als jede zweite Frau ist von sexueller Belästigung betroffen – auf der Arbeit, auf der Straße oder an anderen Orten. Jede siebte Frau erlebt in Deutschland schwere sexuelle Gewalt (sexuelle Nötigung, Vergewaltigung).

Petition des Bundesverbandes der Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe (bff) „Nein heißt Nein“

In den letzten Wochen wurden die sexualisierten Angriffe in Köln und anderswo breit diskutiert. Wenn sich der mediale Blick wieder auf andere Geschehnisse richtet, wird es leider sein wie immer – auch nach den Angriffen auf Frauen in Indien, Ägypten, nach der Debatte um Kachelmann und Strauß-Kahn usw. – die Debatte (um sexualisierte Gewalt) wird verebben. Für die rassistische Debatte können wir das nur hoffen.

Ein Großteil der angezeigten sexualisierten Übergriffe wird juristisch nicht verfolgt werden können, selbst wenn einzelne Täter gefasst werden. Ein modernes zeitgemäßes Strafrecht – das die sexuelle Selbstbestimmung einer jeden/ eines jeden schützt, steht endlich an – und muss von uns allen eingefordert werden.

Der aktuell in Berlin diskutierte Gesetzentwurf zur Sexualstrafrechtsänderung sieht auch nach den Ereignissen von Köln nicht vor, dass ‚Nein heißt nein‘ gelten soll. Der Entwurf  ist kein Paradigmenwechsel hin zu einem voraussetzungslosen Schutz der sexuellen Selbstbestimmung.

Es liegt an uns, dafür Sorge zu tragen, dass unsere Stimmen in Berlin gehört werden müssen.
Was können Sie tun?
Unterzeichnen Sie die bereits 2015 aufgelegte Petition – ‚Nein heißt nein‘ und verbreiten Sie diese weiter:

www.change.org/p/heikomaas-schaffen-sie-ein-modernes-sexualstrafrecht-neinheisstnein

Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!

Frauennotruf gegen sexuelle Gewalt an Frauen und Mädchen e.V., Heidelberg

Immer wieder kommt Freude auf über Unverhofftes.
Wir danken Herrn Reiner Greulich, dem Geschäftsführer von Sicheres Heidelberg e.V.

für ein ungewöhnliches Geschenk in Form einer Dauerleihgabe: 

VIER RAUSCHBRILLEN!

Was das ist, sehen Sie auf den Fotos unserer letzten K.O.-Tropfen-Aktion in der Heidelberger Nachtschicht.
Unser Motto bei kleinen Spiel am Eingang zum Nachtclub am wöchentlichen "Teenie-Abend":
Von FLIRT bis K.O.-TROPFEN - WO HÖRT der SPASS AUF?

Die Jugendlichen machen stets begeistert mit, wenn es drum geht, Anmachsprüche in "cool" und "geht gar nicht" zu sortieren.

Nun können sie dabei auch noch eine der Brillen aufsetzen, die einen Rausch in unterschiedlicher Stärke simulieren.
"Echt krass" ist einer der meist verwendeten Sprüche dabei.

Danke, Herr Greulich !